„Früh übt sich, was ein Meister werden will“

Die Schüler/innen der 5A tauschten am 29.01. für einen Vormittag das Klassenzimmer gegen den Gerichtssaal und besuchten das Landesgericht Klagenfurt. Unter dem Motto „Früh übt sich, was ein Meister werden will“ bekamen wir die Gelegenheit, das österreichische Justizsystem einmal ganz aus der Nähe kennenzulernen. 

Verhandelt wurde eine „falsche Beweisaussage“, bei der ein Polizist bezichtigt wurde, einen Autofahrer bedroht zu haben. Es war besonders spannend, die Zeugeneinvernahmen mitzuerleben. Begriffe, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt, wurden zur Realität. Man merkte schnell, wie wichtig Genauigkeit, Verantwortung und klare Regeln im Gerichtssaal sind. 

Im Anschluss nahm sich der verhandelnde Richter Herr Mag. Pöllinger-Sorre´ Zeit für unsere Fragen. Dabei ging es nicht nur um den konkreten Fall, sondern auch um den Berufsalltag im Justizwesen und die Ausbildung zur Richterin/zum Richter oder zur Staatsanwältin/zum Staatsanwalt.  

Der Besuch im Landesgericht Klagenfurt war für die 5A eine abwechslungsreiche und lehrreiche Erfahrung. Er zeigte uns, dass Recht und Gerechtigkeit keine trockenen Themen sind, sondern unseren Alltag stärker beeinflussen, als man oft denkt – ganz nach dem Motto: „Früh übt sich, was ein Meister werden will“.