Herbst im Biochemischen Labor

Die Schüler und Schülerinnen der 7. und 8. Klassen führten zum Thema Herbst verschiedenste biochemische Analysen und Versuche durch.

 

Nach dem Sammeln und Bestimmen unterschiedlicher Herbstlaubblätter erlernten sie das Anfertigung von mikroskopierbaren Präparaten.

 

Die Mikrofotos zu den Spaltöffnungen, die von den Botanikern Stomata genannt werden, sind zum Teil mit der Technik des Lackabdruckes gewonnen worden. Der transparente und invertierte Blattabdruck zeigt im Gegensatz zum undurchsichtigen „Original“ die räumlichen Verhältnisse in beeindruckender Weise.

 

Kaum jemand käme auf die Idee, die Rosskastanie und ihre Früchte direkt mit Chemieunterricht in Verbindung zu bringen. Dennoch wurden folgende Fragen geklärt:

 

Weshalb schäumt eine Straße mit überfahrenen Kastaniensamen bei Regen?

 

     - Saponinnachweis (Waschmittel)

 

Warum sind diese Früchte für den Menschen ungenießbar und konnten dennoch in Krisenzeiten zum Backen verwendet werden?

 

     - Stärkegehalt, Bitterstoffanteil

 

Welche Stoffe enthält Rosskastanienextrakt, dass es in Sonnenschutzmitteln zum Einsatz kommen kann und als Grundlage für die Entwicklung von Weißmachern diente?

 

     - Bei UV-Bestrahlung fluoresziert das aus den Zweigen gelöste Aesculin intensiv blau.

       Die Eigenschaft UV-Licht zu absorbieren macht Aesculin für Zusätze in Sonnen-

       schutzmitteln geeignet und ist außerdem in der Textilindustrie von Bedeutung (Bleichmittel).

Der Aha-Effekt kann Lernen zum Vergnügen machen.

 

Mag. Heike Pfalz

 

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